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The brain behind the Beatles, Brian Epstein
Dieser Eintrag stammt von admin Am 25.9.2008 @ 14:11 In Beatles | 1 Kommentar
Geboren als Sohn eines Unternehmers (Möbel und Elektrogeräte) am 19.09.1934 in Liverpool. Brian hatte kein Interesse am Unternehmen des Vaters und wollte stattdessen Modedesign und Schauspiel studieren. Wegen seiner Homosexualität gab es ständig Konflikte mit seinen Eltern (Homosexualität war zur damaligen Zeit in England illegal).
Ab 1955 leitete er die Schallplattenabteilung bei NEMS (North End Music Store, ein Unternehmen seines Vaters). Sein Steckenpferd war es, jede Platte aufzutreiben, die seine Kundschaft anfragte.
Kurze Zeit verdiente er sich als Schauspieler, kehrte aber nach einem Jahr wieder in die Plattenabteilung seines Vaters zurück . Da er sehr ehrgeizig und geschäftstüchtig war, eröffnete er weitere NEMS Filialen.
Brian Epstein wurde auf die Beatles aufmerksam, als in seinem Laden mehrfach eine Aufnahme von “My Bonnie” bestellt wurde, die sich auch sehr gut verkaufte. Er recherchierte und besuchte die Beatles bei einem Nachmittagsauftritt im Cavern Club am 09.11.1961.
Bereits beim ersten Treffen wurde er von dem Charisma der Band überwältigt. Wenig später bot er sich als Manager der Beatles an. Zu dieser Zeit hatte keine Band in Liverpool einen Manager. Die Beatles erhofften sich dadurch bessere Auftritte und höhere Gagen. Für Eppstein sollte es Teil seines Lebens werden, mit dem er sich seine Träume erfüllen konnte (auch finanziell, da er 25% der Gagen kassierte).
Im Mai 1962 handelte Brian einen Plattenvertrag mit EMI aus. Er agierte stets im Hintergrund, hielt aber die Fäden der Beatles ständig in Händen. Gleich einem Puppenspieler arbeitete er am Image der Band.
Wie abhängig die Beatles von Brian waren, zeigt sich nach seinem frühen Tod (Brian wurde zunehmend drogen- und alkoholsüchtig. Er litt unter Depressionen und unternahm mehrfach einen Selbstmordversuch. Am 27.08.1967 starb er an einer Überdosis Bromide und Phenobarbitone, die er tragischerweise verwechselte).
Völlig orientierungslos stürzten sich die vier in mehr oder weniger erfolglose Unternehmungen. Der Film “Magical Mystery Tour” (1967) war nur ein Ergebnis dieser Unternehmungen. Der Film floppte und viel bei den Kritikern durch.
Brian Epstein war mehr als nur ein Manager. Er war Freund und Berater zugleich. Er arbeitete an der Bühnen Choreographie und verpasste den Jungs Anzüge statt Lederjacken. Paul McCartney sagte einmal: “Wenn irgendjemand der fünfte Beatles war, dann war es Brian” (tbc)
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