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- 3.10.2008: John, Paul, George and Ringo. Das Gruppenbild.
- 26.9.2008: Best geht, Ringo kommt
- 25.9.2008: The brain behind the Beatles, Brian Epstein
- 24.9.2008: My Bonnie is over the Ocean
- 22.9.2008: Mach Schau...
- 20.9.2008: Tag 1 im Leben eines Beatle
Archive für September 2008
Best geht, Ringo kommt
26.9.2008 von admin.
Pete Best war von 1960-1962 Schlagzeuger der Beatles (zuvor spielte er bereits mit John Lennon in einer Band). Paul McCartney brachte ihn dann später zu den Silverbeatles.
Es gibt viele Theorien, warum Pete gehen musste. Eine Theorie besagt, dass die Frontmänner (John und Paul) auf den gut aussehenden Best eifersüchtig waren, da er bereits eine große Fangemeinde (besonders bei den Mädels) hatte. Eine andere spricht davon, dass sich Pete den Annäherungsversuchen von Brian Epstein widersetzte und deshalb die Band verlassen musste.
Irgendwie hatte jeder einen Grund, um Pete Best loszuwerden.
Fakt ist, dass die Beatles zuletzt am 15.08.1962 gemeinsam mit Pete im Cavern spielten, als er am nächsten Tag in das Büro von Brian Epstein gebeten wurde. In der offiziellen Verlautbarung hieß es, “die Qualitäten als Schlagzeuger reichten nicht mehr für die Beatles”.
Pete wurde durch Ringo Starr ersetzt, der zuvor des öfteren bei den Beatles ausgeholfen hatte (sie hatten Ringo bereits in Hamburg kennengelernt, damals noch bei Rory Storm and the Hurricanes).
Der Wechsel wurde von den Fans ziemlich emotional aufgenommen. Ringo hatte keinen leichten Start und musste viele Beschimpfungen über sich ergehen lassen (die sich aber bald legten).
Pete Best konnte am Erfolg der Beatles nicht teilhaben. Manche bezeichnen ihn auch als den unglücklichsten Mensch der Popgeschichte. Als “kleines” Trostpflaster erhielt er aber die Tantiemen von den frühen Aufnahmen zusammen mit den Beatles in Höhe von mehreren Millionen Pfund. (tbc)
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The brain behind the Beatles, Brian Epstein
25.9.2008 von admin.
Geboren als Sohn eines Unternehmers (Möbel und Elektrogeräte) am 19.09.1934 in Liverpool. Brian hatte kein Interesse am Unternehmen des Vaters und wollte stattdessen Modedesign und Schauspiel studieren. Wegen seiner Homosexualität gab es ständig Konflikte mit seinen Eltern (Homosexualität war zur damaligen Zeit in England illegal).
Ab 1955 leitete er die Schallplattenabteilung bei NEMS (North End Music Store, ein Unternehmen seines Vaters). Sein Steckenpferd war es, jede Platte aufzutreiben, die seine Kundschaft anfragte.
Kurze Zeit verdiente er sich als Schauspieler, kehrte aber nach einem Jahr wieder in die Plattenabteilung seines Vaters zurück . Da er sehr ehrgeizig und geschäftstüchtig war, eröffnete er weitere NEMS Filialen.
Brian Epstein wurde auf die Beatles aufmerksam, als in seinem Laden mehrfach eine Aufnahme von “My Bonnie” bestellt wurde, die sich auch sehr gut verkaufte. Er recherchierte und besuchte die Beatles bei einem Nachmittagsauftritt im Cavern Club am 09.11.1961.
Bereits beim ersten Treffen wurde er von dem Charisma der Band überwältigt. Wenig später bot er sich als Manager der Beatles an. Zu dieser Zeit hatte keine Band in Liverpool einen Manager. Die Beatles erhofften sich dadurch bessere Auftritte und höhere Gagen. Für Eppstein sollte es Teil seines Lebens werden, mit dem er sich seine Träume erfüllen konnte (auch finanziell, da er 25% der Gagen kassierte).
Im Mai 1962 handelte Brian einen Plattenvertrag mit EMI aus. Er agierte stets im Hintergrund, hielt aber die Fäden der Beatles ständig in Händen. Gleich einem Puppenspieler arbeitete er am Image der Band.
Wie abhängig die Beatles von Brian waren, zeigt sich nach seinem frühen Tod (Brian wurde zunehmend drogen- und alkoholsüchtig. Er litt unter Depressionen und unternahm mehrfach einen Selbstmordversuch. Am 27.08.1967 starb er an einer Überdosis Bromide und Phenobarbitone, die er tragischerweise verwechselte).
Völlig orientierungslos stürzten sich die vier in mehr oder weniger erfolglose Unternehmungen. Der Film “Magical Mystery Tour” (1967) war nur ein Ergebnis dieser Unternehmungen. Der Film floppte und viel bei den Kritikern durch.
Brian Epstein war mehr als nur ein Manager. Er war Freund und Berater zugleich. Er arbeitete an der Bühnen Choreographie und verpasste den Jungs Anzüge statt Lederjacken. Paul McCartney sagte einmal: “Wenn irgendjemand der fünfte Beatles war, dann war es Brian” (tbc)
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My Bonnie is over the Ocean
24.9.2008 von admin.
Im darauffolgenden Jahr kamen die Beatles erneut nach Hamburg. Diesmal spielten sie direkt an der Reeperbahn im “Top Ten Club”. Die Gage verdoppelte sich und sie mussten nicht mehr im “Bambie” (ein ehemaliges Filmkunst Theater von Bruno Koschmider) übernachten. Die Zeit in Hamburg war besonders für John Lennon prägend. Außerhalb ihrer Engagements hielten sie sich in der Hamburger Künstlerszene rund um St. Pauli auf. Bei ihren Auftritten holten sie sich den letzten Schliff.
Der Kontakt mit anderen Bands blieb nicht aus (während dieser Zeit hielten sich geschätzt 200 Bands in Hamburg auf).
Zu erwähnen wäre z.B. Rory Storm and the Hurricanes (hinter dem Schlagzeug saß Ringo) oder Tony Sheridan. Letzterer wirkte bei der ersten Single “My Bonnie” (produziert im Juni 1961 von Bert Kempfert) mit. Genau diese Aufnahme war es, die wenig später im Plattenladen von Brian Eppstein (der spätere Manager der Beatles) mehrfach gewünscht wurde.
Eppstein besuchte danach (neugierig geworden) am 09. November 1961 einen Gig der Beatles im Cavern Club. Nach einigen Gesprächen stimmten die Beatles einem Vertrag mit Brian Eppstein zu.
Zur Eröffnung des “Star Club” (der Besitzer war Horst Fascher) im April 1962 kamen die Beatles ein letztes mal für ein längeres Gastspiel nach Hamburg.
Zusammenfassung: Hamburg war tatsächlich die Wiege der Beatles. (tbc)
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Mach Schau…
22.9.2008 von admin.
Im August 1960 erhielten die Beatles ein Gastspiel in Hamburg. Zuerst im “Indra”, später im “Kaiserkeller” spielten die fünf Jungs täglich acht Stunden am Stück. Schlägereien waren an der Tagesordnung. Eine aggressionsgeladene Athmosphäre, die durch den R’Roll noch mehr angeheizt wurde. Die Jugendszene teilte sich in Halbstarke (die Lederjackenträger) und Exis (Kunststudenten mit Rollkragenpullis und Cordjacketts). Trafen beide Gruppen aufeinander, kam es gerne zu Raufereien. Die Beatles (eigentlich die Lederjackenträger) interessierten sich jedoch sehr für die intellektuellen Exis (unter Ihnen Jürgen Vollmer und Astrid Kirchherr). Besonders Stu Sutcliff (der Bassist der Beatles) zog es zu Astrid Kirchherr hin. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum er in Hamburg blieb, als der Rest der Band Ende Oktober nach Liverpool zurückreiste. (tragischerweise verstarb Stu im Jahre 1962 an einer Gehirnblutung, die Folgen einer Schlägerei mit Halbstarken [damals waren angeblich John Lennon und Pete Best mit beteiligt] waren.)
Nicht zuletzt die Freundschaft mit Astrid und Jürgen führte zu einem neuen Look der Beatles. Als erster schnitt sich Stu die Haare zu einem Pilzkopf (das spätere Markenzeichen), John und Paul folgten nachdem sie einen Urlaubstrip nach Paris unternahmen. Nach ihrer Rückreise übernahm Paul die Rolle des Bassisten.
Es ist klar, dass dieser erste Aufenthalt in Hamburg die Band massgeblich prägte. Extremsituationen in einem fremden Land mit aggressiven Halbstarken, deren Sprache sie nicht verstanden, spielten bis zum Umfallen. Dies war keine Umgebung für Mimöschen. Hier half nur der gemeinsame Zusammenhalt (das Ganze auf engsten Raum) . Bei einem späteren Interview gestand einmal Paul Mc Cartney: Als der Hipe um die Beatles ausbrach und beängstigende Ausmaße annahm, sperrten sich die vier in ein Badezimmer ein, obwohl für jeden einzelnen eine Hotelsuite gebucht war. (tbc)
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Tag 1 im Leben eines Beatle
20.9.2008 von admin.
Die Geschichte ist bekannt: Schulband trifft sich. Es werden Stücke der Vorbilder (sehr aktuell waren Nummern aus den USA) geprobt. Später dann der erste gemeinsame Auftritt auf einem Gemeindefest. Wir schreiben das Jahr 1958. Es herrschte extreme Armut und massive Arbeitslosigkeit. Viele Bands sahen es als Chance, aus diesem “Dreck” herauszukommen. Es gab kein Vertrauen in die Regierung, noch weniger in die Zukunft.
Die “Silver Beatles” (so nannten sich damals John Lennon, Paul Mc Cartney, George Harrison, Pete Best und Stu Sutcliff) suchten Ihren Erfolg im Ausland. Wer hier bestehen konnte, kam als angesagte Band zurück. Das Ziel war eine Überfahrt nach Hamburg im Jahr 1960. Das “Tor zur Welt”. (tbc)
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Der Versuch einen Mythos zu beschreiben…
19.9.2008 von admin.
Wie kann man den Mythos “Beatles” beschreiben? Welche Umstände führten zu diesem Erfolg?
Mit diesem Blog möchte ich Tag für Tag ein paar Zeilen zu der Entwicklung dieser phantastischen Band schreiben.
Für mich, der die Musik der Fab Four liebt und nicht zuletzt als Musiker der die Musik der Beatles “praktiziert”, bin ich sehr froh, dass ein Zufall die Jungs zusammengeführt hat. Leider durfte ich die Zeit nicht am eigenen Leibe miterleben (Baujahr 1967) und war auf mediale Vielfalt angewiesen, mir einen Einblick zu verschaffen. Zuerst war es die Musik die mich nicht mehr losließ. Später versuchte ich Filmdokumente zu sammeln (Es existieren millionen Bootlegs aus dieser Zeit) und mit Hilfe von Buchdokumentationen zu ordnen.
Es ist mir klar, dass man sich in die Zeit der Sixties zurückversetzen können muss, um die Musik glaubwürdig an den Mann/Frau bringen zu können. Diese Tatsache erleben wir bei jedem unserer Auftritte neu. Als Teil einer Beatles Tribute Band (”…wir spielen die Musik der Beatles, sehen aber nicht so aus (;o)), stellte ich mir die Aufgabe, den visuellen Link zum Mythos zu kreieren. Mit Hilfe meiner Bootleg Sammlung und eines Beamers sind wir nun in der Lage, dem Zuhörer/Zuschauer während unserer Gigs originale Aufnahmen der Beatles zu zeigen. Zu Beginn fand ich es eine gute Idee ausschließlich die Konzertmitschnitte und Promo Videos zu zeigen, aber mit der Zeit stellte ich fest, dass es ja nicht nur die Beatles selbst waren, die für das Sixties Gefühl verantwortlich waren. Vielmehr war es das gesellschaftliche Umfeld, das sie maßgeblich mit beeinflusst hatten. Deshalb machte ich mich mit meiner “Video Produktion” auf die Suche nach Videos die das Leben zu der Zeit zeigten.
Zurück zu unseren Gigs: Unser Publikum ist meist gut gemischt. Ein Teil des Publikums wurde vom damaligen Zeitgeist direkt gestreift (erkennbar an den strahlenden Gesichtern). Ich will nicht sagen, dass es “Dankbarkeit” ist, aber hier ist keine Überzeugungsarbeit mehr nötig, die passende Stimmung zu erreichen.
Schwieriger ist es mit Zuhörern die Beatles Musik nicht miterlebt haben (Höchstens als Hintergrundmusik im Kaufhaus oder in einer BestOf Chartshow). “So etwas Ähnliches habe ich schon mal irgendwo gehört” denkt sich der eine oder andere. Der Grund ist offensichtlich. Die späteren Künstler haben gerne das Material der Beatles aufgegriffen. Und wenn man die aktuelle Musik aufmerksam anhört, wird feststellen: Alles nur geklaut.
Bei diesen Leuten ist Authentizität von unserer Seite gefragt, wo wir wieder am Anfang dieses Blogs sind. Wie ist der Mythos “Beatles” zu verstehen. (tbc)
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